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Verehrter Internetsurfer,
liebe Informationssuchenden, liebe Schwarzseher, Heimlichgucker, Schnorrer und „Wichser der Nation“: Unter „Heimlichgucker.de“ gab es für einige Wochen den Versuch einer kritischen Betrachtung von „Kanal Telemedial“ so wie seinem geistigen und geschäftlichen Oberhaupt Thomas G. Hornauer. Eine umstrittene Persönlichkeit mit eigener Plattform, täglich zu beobachten ab 21:00 Uhr unter anderem auf der Frequenz des Kinderkanals „Ki.Ka“, so wie im Internet und zusätzlichen Kanälen wie z.B. dem digitalen Satellitenfernsehen.
Wer es nicht kennt: Kanal Telemedial soll eine spirituelle Lebensschule darstellen. Meist sitzt Thomas G. Hornauer live im Studio am so genannten „Orange Table“, nicht selten lässt er seinen Emotionen an der Trommel freien Lauf oder musiziert intuitiv improvisiert an seiner elektronischen Orgel. Man kann ihn für 1,99 Euro die Minute anrufen und Rat bei ihm suchen, sich über die Fragen des Lebens unterhalten und erleben. Ja, erleben, denn: Verstehen könne man Kanal Telemedial nicht einfach so, man müsse es erleben und dafür mindestens 7 Tage zuschauen, so Thomas G. Hornauer über seine Idee des „Fühlefernsehens“.
Die telemediale Idee scheint also zu sein, dass man zuschaut, zuhört und dann in sich „nachfühlt“ was mit einem passiert. Und wenn da etwas Gutes passiert, etwas das den Zuschauer weiter bringt, dann solle man einen Energieausgleich leisten. Mit anderen Worten: Geld an Thomas G. Hornauer überweisen. Falls einem spontan ein Energieblitz durchfährt, spricht auch nichts gegen einen so genannten „Impulsausgleich“ zur spontanen Wertschätzung. Einfach eine 0900er-Nummer anrufen und schon werden der nächsten Telefonrechnung 10 Euro belastet, wo von Thomas G. Hornauer nach eigenen Aussagen ca. 70% bekommt.
Zur Auflockerung des Programms oder als musikalische Warteschleife läuft dann und wann so etwas wie Musik, gespielt von tief spirituellen Gruppen und Grüppchen. Diese „musikalischen Kunstwerke“ kann man natürlich für gutes Geld bestellen. Und falls das immer noch nicht reicht: Wen das Gewissen plagt weil er einfach nur so aus Spaß das Programm schaut, der könne sein Gewissen durch Zahlung eines Beitrags erleichtern, sogar Tarife für sozial Schwache gibt es. Faktisch muss niemand für das Programm von Thomas G. Hornauer bezahlen, er appelliert nur mangels Werbung und GEZ-Gebühren an die Ehre der Zuschauer. Zwar hat ihn niemand gebeten den Sender zu Erfinden und sich nahezu täglich an den bumerangförmigen „Orange Table“ im „deutschsprachigen Europa“ zu setzen, aber einer müsse das ja machen, Jesus sei schließlich damals auch zur Erlösung aller ans Kreuz gegangen. Und so opfert sich Thomas G. Hornauer scheinbar selbstlos zum vermeintlichen Wohle aller.
Thomas G. Hornauer schafft es zweifelsfrei, die verschiedensten Emotionen im Zuschauer zu wecken: Ob nun Berührtheit, Belustigung, Peinlichkeit oder auch purer Hass, da ist für jede Zuschauergruppe etwas dabei und das alles unter dem Oberbegriff der Spiritualität und Esoterik, getragen von den drei Grundpfeilern „Intuition, Ethik und Moral“. Alles, was auf Kanal Telemedial passiert, passiert wenn es passiert – da sei nichts abgesprochen. Ob schon mal mitten in der Sendung aufs Klo gegangen oder ein Mitarbeiter angeschnauzt wird oder sich Thomas G. Hornauer nach ein paar Tanzschritten zur Trommelmusik auf den Boden fallen lässt damit er nicht „an die Studiodecke schwebt“: Fernsehen auf dem Niveau einer schulischen Theatergruppe, was wiederum genau die Idee sei. Diese Phase des „Versuchens“ nennt Thomas G. Hornauer die bist August 2008 andauernde „Embrionalphase“ im wichtigen „Wassermannzeitalter“.
Das alles könnte so lustig und harmlos sein, wenn die Person Thomas G. Hornauer nicht immer wieder Anlass zur Bedenklichkeit geben würde. So sieht er sich als rechte Hand Gottes oder ist davon überzeugt: „Ich bin kreativer als das gesamte, deutschsprachige Europa!“. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als sei dieser Mann tatsächlich einem gewissen Größenwahn oder Allmachtsfantasien verfallen, was vor etlichen Jahren schon einmal dazu führte, das ihm der Sendebetrieb aus Deutschland gerichtlich untersagt wurde, daher verbreitet er sich auch aus Österreich. Er wird nicht müde zu betonen, dass er jahrelang die Presse, Behörden und Gerichte vorgeführt habe um zu zeigen, wie der Staat wirklich läuft. Man habe sich gegen ihn verschworen aus Angst vor ihm und das wiederum sei für ihn Stärkung und Bestätigung zugleich. Ob man auf diesem Niveau reagiert wenn man sich ertappt fühlt oder keine Argumente mehr hat: Das muss jeder für sich entscheiden.
Bei den ganzen Ansichten eines Herrn Hornauer und seinen durchaus fragwürdigen Aussagen die mitunter eine gewisse, bräunliche Einfärbung haben („Produktivität macht frei“, „Der ist eine ganz andere Rasse als ich!“) wundert es fast nicht mehr wenn hier zusätzlich die Absicht durchschimmert, eine Art eigenen Staat gründen zu wollen in dem er sich als geistiges Oberhaupt zu sehen scheint. 1 Millionen qm² Grundstück besitzt er laut eigenen Aussagen schon in Thailand („Da kann man wenigstens in Ruhe seine Überzeugung leben, ungestört von den Kritikern!“), ein eigenes „telemediales Dorf“ soll entstehen. Dort begrüßt man sich dann gerne mit dem von Herrn Hornauer entwickelten Gruss, der anfänglich starke Ähnlichkeiten mit dem Hitlergruss hatte und heftig diskutiert wurde, aber das wäre laut Herrn Hornauer nur ein Versehen gewesen.
Und wenn man sich brav gegrüsst hat, schlüpft man in die „telemediale Kleidung“ (soll aus Stoffen gefertigt sein die auch in der Raumfahrt genutzt werden, angeblich um die negative Strahlung abzuschirmen) und meditiert vor sich hin. Sogar eine eigene Währung hat der telemediale Herr Hornauer erfunden (es war eine Eingebung von Gott): Die Deutsch-Markt (nein, kein Schreibfehler). Eine Art Währung für immaterielle Werte, eine Art Emotionsgeld, in Wort und Bild sehr stark der früheren D-Mark ähnelnd, aber auch das vermutlich nur ein Versehen oder rein zufällig. Anfangs gab es noch das Konterfei von Omraam Mikhael Aivanhov auf den Geldscheinen, dem Mann, den Thomas G. Hornauer als seinen geistigen Vater sieht, bei ihm sei er in die Lehre gegangen. Was Aivanhov dem Hornauer beigebracht hat, setzt Hornauer nun in voller Konsequenz um. Die Bruderschaft um den Meister Aivanhov bat allerdings darum, das Antlitz Ihres Meisters von den Geldscheinen wieder zu verbannen, man wolle den Meister nicht ins falsche Licht gerückt wissen.
Die „Deutsch-Markt“ hat übrigens einen Umrechnungskurs von 1 zu 2. Das bedeutet: Für z.B. 1000 Euro können Sie 2000 Deutsch-Markt von Herrn Hornauer kaufen. Mit diesem emotionalen Spielgeld können Sie dann z.B. Ihrer Ehefrau Wertschätzung zeigen für den tollen Einsatz im Haushalt. Welche Blicke Sie von ihr ernten und was diese mit dem „Spielgeld“ machen soll: Steht in den telemedialen Sternen, ein Strauß Blumen für 20 Euro oder ein kostenloses „Ich liebe Dich“ hätte womöglich einen weit höheren Emotionalwert, allerdings bringt das dem Herrn Hornauer kein Geld und kann auch nicht Herrn Hornauers Idee mit auf Spielgeld getrimmten „Flugblättern“ unter die Massen bringen.
So vieles könnte man nun noch schreiben. Man könnte von den vielen Anrufern berichten die scheinbar emotionalen Halt in einer Person wie Thomas G. Hornauer suchen, von ihm aber nicht selten nur abgebügelt oder angegriffen werden. Man könnte davon berichten, dass er seine Ausfälle mit „Das ist meine Natur“ oder „So ist das Leben“ rechtfertigt. Man könnte auch davon berichten, dass er gerne Roibusch Vanilletee trinkt, von einer Österreicherin geschieden ist und Töchter hat. Interessant auch die Aussage, er könne innerhalb von einer Woche ein Perpetuum Mobile erschaffen – eine Maschine, die einmal in Gang gesetzt von alleine in Bewegung bleibt ohne das man Energie zuführen muss. Vielleicht würde es auch spannend sein zu wissen, dass Herr Hornauer Ende der 90er Jahre mit dem Betrieb von Flirtlines Millionen verdient hat und mit diesen Flirtlines noch heute nach eigenen Aussagen seine Idee „Kanal Telemedial“ finanziert. Auf seinen Erotiklines zeigen sich die „Frauen in ihrer göttlichen Schönheit“ und geben den Männern das, was sie wollen, so Hornauer selbst. Jemand, der uns also „den Schleier von den Augen ziehen möchte“ (Zitat Thomas G. Hornauer) um „das wahre Ich zu finden“, bietet zur Finanzierung dieser Entschleierung ein Portal, dass ganz besonders einsamen oder von mir aus auch notgeilen Männern einen teuren Schleier der Lust und Leidenschaft vorgaukelt. Respekt für so viel Inkonsequenz. Apropos Frauen und Thomas G. Hornauer: Ist ein Thema für sich. Denn: Meist reicht es ihm, wenn sie „dasitzen und wirken“ (Zitat Thomas G. Hornauer).
Aber was bringt das alles hier, was nützt die Veröffentlichung meiner Meinung? Eigentlich: Nichts. Wieder ein Bericht mehr im Internet über diese Person, wieder eine für ihn ausschlachtbare Hetzjagd, wieder jemand den er vermutlich nur vorgeführt hat – weil er`s kann! Nein, er weiß zu gut was er macht, er ist in der Lage auch das für sich zu nutzen was eigentlich gegen sein Handeln gedacht ist. Es ist einfach zu pervers, denn obgleich man nicht selten einen heftigen Würgereiz empfindet, schaltet man ein, legt sich auf die Lauer, wartet auf neue Entgleisungen, auf neue Aufreger oder einfach darauf, dass sich dieser Mann ins eigene „telemediale Aus“ schleudert. Und genau das macht ihn stark. Die vielen Videos auf Seiten wie „YouTube“, die vielen Internetforen auf denen über ihn diskutiert wird, die vielen Berichte über ihn: Er sieht es als Verbreitung seiner Idee, seiner Person – unabhängig von Gut oder Böse.
Denn nur solange man über ihn redet ist er präsent und nicht selten hat er eine fast kindlich-naive Freude daran, besonders skurile Momente oder bedenkliche Aussagen („Ich wäre auch gerne schwul, dann stünde ich unter Naturschutz!“) bewusst von den „Wichsern der Nation“ (Zitat Thomas G. Hornauer) dokumentieren, kommentieren und verbreiten zu lassen – nur um drei kosmische Atemzüge weiter wie ein „verweichlichtes Waschweib“ (Zitat Thomas G. Hornauer) darauf hinzuweisen, dass er nur Gutes wolle und gar nicht verstehen könne warum alle so gegen ihn agieren. Dabei ist doch eigentlich nichts dabei, wenn er dann wieder in einer anderen Sendung Daniel Küblböck als „Halbschwule Tucke“ bezeichnet, die nur von der Bild-Zeitung im Gespräch gehalten wurde, damit man „den schwulen Bürgermeister in Berlin“ besser ertragen könne. Aber Thomas G. Hornauer hat auch gute Ansätze, so fordert er: „Keine Macht den Süchten!“ Ganz egal ob Nikotin-; Alkohol- oder Spielsucht: „Süchte fangen den Menschen an der Oberfläche, Süchte sind gefährlich!“ Zu dieser Grundhaltung gibt es auch einen schönen Ausspruch von Thomas G. Hornauer, den er gerne immer wieder tätigt: „Kanal Telemedial macht süchtig, ich mache süchtig!“ Sogar die bereits erwähnte „Deutsch-Markt“ möchte er wie Drogen grammweise verkaufen. Ach Thomas…
Ich habe mich nun bewusst dazu entschlossen, die Seite Heimlichgucker.de nicht weiter als kritisches Forum zur Sache am Leben zu erhalten, mich entspannt zurück zu lehnen und nur bei Bedarf hinter den Kulissen aktiv zu werden, wie z.B. durch sachliches Informieren entsprechender Stellen (Medienanstalten, usw.) – denn nur wenn in großer Menge auf diese Art und Weise Bedenken gezeigt und sachlich belegt werden, kann etwas erreicht werden. Nein, ich werde keine weitere Wichsvorlage für das Ego eines Mannes darstellen, der seine „Idee“ als „heilig“ und jeden Kritiker als Altarschänder und Grabplünderer bezeichnet. Denn eigentlich ist er wie ein kleines Kind: Wenn niemand Beachtung schenkt, wird halt ein wenig geschrien, dann kommt Mama schon mit dem Schnuller. Hinzu kommt, dass er mit Sicherheit genau über kritische Äusserungen in diversen Foren bescheid weiß und sich so eine Strategie zurechtlegen kann wie er diese Kritik gut verpackt gegenüber seinen Anhängern wegargumentiert oder gar ins Lächerliche zieht. Nein, mit alle dem arbeitet mein einem Herrn Hornauer noch zu statt entgegen.
Ein weiterer Punkt ist: Je mehr man im Internet auf die teilweise naiv wirkenden Provokationsversuche von Thomas G. Hornauer eingeht, desto mehr Grund liefert man ihm damit weiterzumachen. Ich kenne es nur zu gut wenn die „Finger jucken“ und man seine Wut rausschreiben will, nur verlangsamt man damit das Untergehen eines Thomas G. Hornauer auf den harten Boden der Realität, bietet ihm eine Art „Rettungsweste“ an. Menschen mit „seiner Natur“ erledigen sich meist schneller von alleine als mit vermeintlich gut gemeintem Einsatz durch die vielen Akteure gegen ihn. Hätte es nie so eine „Welle“ aufgrund seiner Person und seines Handelns gegeben: Er würde dahin versinken wo er hergekommen ist: In die Unwichtigkeit. Ausserdem erreichen Foren bei allen gut gemeinten Ansätzen selten die, die sie erreichen sollen – dort tummeln sich entweder nur die Gegner oder die Befürworter. Beide haben schon einen Grund zum Gucken, ob dafür oder dagegen. Nur die „Unschlüssigen“, die vielleicht „geistig labilen“ Menschen werden dadurch erst aufmerksam bzw. haben vielleicht mit dem Medium Internet so viel nicht zu tun und werden entsprechend gar nicht erst erreicht.
Wer sich von ihm angezogen fühlt möge das tun, es ist die Entscheidung eines jeden selbst. Aber ich bitte schon jetzt darum nicht in Selbstmitleid zu fallen, wenn man merkt, dass man nur für das Ego eines Menschen missbraucht und in vielerlei Hinsicht „nackt“ gemacht wurde. Ich bedanke mich für das Engagement derer, die sich für eine Zeit lang aktiv am ehemaligen Forum und der Internetseite beteiligt haben (auch denen, die sich anonym per Email bei mir ausgelassen und sich gegenseitig als „Spitzel“ oder „in eigenem Interesse handelnd“ bezeichnet haben), bitte jedoch alle darum: Schreien Sie nicht nach anderen die für Sie gegen etwas aktiv werden – werden Sie es selbst. Diese Seite bleibt solange stehen wie es Kanal Telemedial gibt bzw. solange wie ich nicht von „höheren Mächten“ zur Einstellung der Seite auf rechtlicher Basis gezwungen werden sollte.
Allen etwas engeren, telemedialen Freunden und Anhängern der Idee eines Thomas G. Hornauer (oder der Person selbst) möchte ich zum Nachdenken und Nachfühlen mit auf den telemedialen Weg geben: Grundsätzlich ist die Idee eines „Selbstbestimmungsfernsehens“ nicht schlecht, aber nach meinem Dafürhalten Thomas G. Hornauer die eindeutig falsche Besetzung, da es hier an vielen, wichtigen Elementen im charakterlichen Bereich fehlt die eine Verantwortung mit sich bringen, wenn man sich einer breiten Öffentlichkeit mit dieser Art von Konzept präsentiert. Nicht jeder der eine gute Idee hat ist auch gut darin sie zu verkaufen. Vor allem ist nicht jeder mit einer Idee wie die von Thomas G. Hornauer so herrlich widersprüchlich, denn da möchte uns jemand einreden, dass wir uns nichts mehr einreden lassen sollen.
Und für ein besseres Verständnis (entschuldigung, ich meine natürlich für ein besseres Erlebnis): Bei den vielen Berichten die ja alle nur der Hetzjagd dienen, obgleich Thomas G. Hornauer ja genau das wollte um alle nur vorzuführen: Es taucht in den letzten Jahren nahezu kein Bericht auf, in dem sich Thomas G. Hornauer als Interviewpartner zur Verfügung stellt. Jegliche Versuche (auch von meiner Person) auf einem sachlichen Niveau Kommunikation zu suchen, wurden abgeschmettert oder ignoriert. Und das obgleich Thomas G. Hornauer genau weiß, wie umstritten seine Idee ist. Ein Interview vor laufender Live-Kamera, mit Kritikpunkten, sachlichen Argumenten und der Chance für Herrn Hornauer mal „Licht ins Dunkel“ zu bringen: Da scheint kein Interesse zu bestehen.
Warum wohl? Richtig: Nur so fällt es wesentlich leichter in die Rolle des armen Opfers zu verfallen das nur gejagt wird. Er scheut die direkte Interaktion, allenfalls bei ihm in der Sendung anrufen könne man – mit dem Erfolg, dass man bei dem kleinsten Hauch einer eventuell nicht Herrn Hornauers Gemüt entsprechenden Wortwahl weggedrückt wird – er will eindeutig die Kontrolle im Dialog behalten. Was hat Thomas mal zu einer telemedialen Freundin am Orange Table gesagt? Ach ja, ich weiß es wieder: „Dominanz ist keine gute Basis für Kommunikation!“ Jemand, der sich einer Kommunikation nicht stellt nur um sich dann über die gemeine Presse zu beklagen scheint ganz bewusst so zu handeln um sich und seine Position vor den Anhängern zu stärken, denn diese sind nicht selten betriebsblind und wollen klare Fakten einfach nicht sehen. Und wenn mir jetzt irgendein telemedialer Freund mit der Aussage kommt: „Ja, aber Thomas G. Hornauer muss sich überhaupt nicht irgendwelchen Fragen stellen, wozu?“ dem sei gesagt: Nein, muss er nicht. Aber dann sollte er in umgekehrter Konsequenz auch nicht 50% seiner TV-Präsenz damit verschwenden über die Presse zu schimpfen, sich als Opfer oder falsch verstanden darzustellen.
Selbst den friedlichsten, esoterischsten und spirituellsten Menschen sollte bei genauer Beobachtung des Programms, bei genauer Deutung der Aussagen und objektiver Wahrnehmung von Fakten klar sein: Die ganze Idee ist ist ein einziges Paradoxon und kann nicht mehr damit gerechtfertigt werden, dass genau das Teil der Idee sei. Aber selbst zu den Vorwürfen wird ein Herr Hornauer eine neue These entwickeln, um sich und seine Position so wie sein Ego vor denen zu stärken, mit denen er es machen kann. Neben wirklich geistigen Größen die Argumente zu bieten haben wird auch ein Herr Thomas G. Hornauer so klein wirken wie sich so manch Hilfesuchender nach einem Dialog mit ihm fühlen muss. Vielen Dank für Ihr Interesse, fühlen Sie nach was dieser Text in Ihnen bewirkt und machen Sie damit, was auch immer Sie wollen: Drüber ärgern, weiter sagen, lachen, weinen, ausdrucken und aufessen, dem Verfasser irgendwelche Emails schicken, ihn Meinungsmacher nennen, beleidigen, loben, ihn sinnbildlich am Arsch lecken (lassen) oder was Ihnen sonst noch einfällt.
Ach ja, moment: Falls Sie Thomas G. Hornauer heißen, einen Sender mit Namen „Kanal Telemedial“ besitzen und man Ihnen den Inhalt dieser Seite aufgrund latenter Lesefaulheit sinngemäß richtig vorgetragen hat: Legen Sie sich schon mal ein paar Argumente zur Seite und überlegen sich, wie Sie das ideal für sich ausnutzen könnten. Ich schlage vor: Übersteigertes Ego des Verfassers, Neid, Angst vor Veränderung, Hetzjagd, gefährliche Form der Intelligenz zur Unterwanderung der heiligen Telemedialidee. Oder vielleicht doch Zuspruch für die hier gemachten Äusserungen um sich durch Befürwortung nicht weiter angreifbar und für telemediale Freunde noch ein wenig heiliger zu machen. Gerne stelle ich mich auch in der mir zur Verfügung stehenden Art und Weise eventuellen Androhungen von „Strafgeldern“, aber vorsicht: Die meisten Verhandlungen in Deutschland sind öffentlich und die böse Presse immer auf der (Hetz)jagd. Natürlich habe ich auch nichts gegen einen Ausgleich (allerdings eher in Form zahlungsfähiger Euro-Währung, weniger als Energie oder Deutsch-Markt), wenn meine Gedanken in Thomas G. Hornauer etwas bewegen konnten – das geht natürlich nur, wenn das was ich bewege schon vorher drin war im Thomas G. Hornauer, weil: „Ich bin einfach nur da um zu sein, ich bin wie ein Spiegel“ (Zitat Thomas G. Hornauer).
In diesem Sinne bedanke ich mich für das Recht auf freie Meinungsäusserung im deutschsprachigen Europa,
Jens Roth, den 21.04.2008. Email: info@heimlichgucker.de
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